Esther Dischereit, lebt in Berlin. Sie schreibt Prosa, Lyrik und Essays und ist Autorin von Theater- und Hörstücken. Mit „Joëmis Tisch. Eine jüdische Geschichte“ und „Übungen jüdisch zu sein“ wurde sie eine der wichtigsten literarischen Stimmen unter den Nachkommen der Shoa-Überlebenden in Deutschland. 2009 erhielt sie den Erich-Fried-Preis. Als Professorin lehrte sie an der Universität für angewandte Kunst in Wien, 2019 als DAAD Chair in Contemporary Poetics an der New York University. Ihr zuletzt erschienenes Werk „Ein Haufen Dollarscheine“ 2025 stand auf der shortlist zum Preis der Leipziger Buchmesse.

Kulturkampf als Nabelschau – die deutsche Literaturwelt und Gaza.
Eine Diskussion über die Unfähigkeit zu streiten und die Notwendigkeit intellektueller Orientierung
Leipzig, 22. März 2026 – auf Deutsch
