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Sehr geehrte:r [subscriber:firstname] [subscriber:lastname],
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letzte Woche ging es bei Zeit zu reden um die Zivilgesellschaft in Deutschland und wie die Politik ihren Handlungsspielraum schon jetzt deutlich beschränkt. Wer meint, es sei zum Glück alles noch nicht so schlimm, sollte sich mit der Schließung des Kulturzentrums Oyoun in Berlin-Neukölln befassen. Auf dem Panel erklärte Direktorin Louna Sbou, wie an dem 4 Mio. Euro-Vorzeigeprojekt ein Exempel statuiert wurde, das andere abschrecken soll. Die Botschaft sei klar: Wer sich nicht an politische Vorgaben hält, wird enden wie das Oyoun. Die Staatsräson liefert das ideologische Framing, der Antisemitismusvorwurf ist das Instrument. Und was hatten Richard David Precht (Philosoph), Christina Deckwirth (Lobby Control) und Riad Othman (medico international) zu dem Thema zu sagen? Hier geht´s zum Video: https://youtu.be/fbDLRralfH4. Nur so viel vorab: Es war eine konstruktive Diskussion, bei der alle dazugelernt haben.
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Welche Mittel hat die Zivilgesellschaft, um selbst politischen Druck zu erzeugen? Damit beschäftigen wir uns im Februar. Sanktionen und Boykotte sind beliebt, weil gewaltfrei, aber was bewirken sie und wie weit dürfen oder müssen sie gehen? Das diskutieren wir gleich zweimal:
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- Am Samstag, den 14. Februar 2026 ist Zeit zu reden erstmals in München. Im Rahmen der Münchner Friedenskonferenz diskutiert Kristin Helberg um 19 Uhr mit Isabel Feichtner, Deborah Feldman, Shir Hever und Khaled el-Mahmoud über „Sanktionen und Boykotte als Mittel von Politik und Zivilgesellschaft„.
- Am Donnerstag, den 19. Februar 2026 findet in der Berliner Spore eine weitere (englischsprachige) Ausgabe von Zeit zu reden international statt. Zu Gast sind u.a. Andrew Feinstein und Neve Gordon, hier geht es vor allem um Sanktionen und Boykotte im Kontext Israel und Palästina: „Sanctions and Boycotts as Political Leverage. A critical discussion on the goals and consequences of political, economic, and social punitive measures“. Ziel ist – wie immer bei unserer internationalen Ausgabe – ein kritischer Input für die deutsche Debatte.
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Falls Sie die bisherigen Podiumsdiskussionen verpasst haben (u.a. zu den Themen Staatsräson, Antisemitismus, Polizeigewalt, Muslime in Deutschland, Völkerrecht, Erinnerungskultur, Recht auf Widerstand, Palästinasolidarität und Genozid), können Sie diese auf unserem YouTube-Kanal Youtube-Link anschauen.
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Wir freuen uns auf neue und vertraute Gesichter – auch in München.
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Ido Arad, Haig Ghokassian & Kristin Helberg
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