Elke Shoghig Hartmann ist Professorin und Leiterin des Instituts für Osmanistik und Turkologie an der Freien Universität Berlin. Vor ihrer Berufung an die FU Berlin hatte sie Gastprofessuren in Berlin (Islamwissenschaft), Bamberg (Kulturwissenschaften des Vorderen Orients) und Hamburg (Turkologie) und hat als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin (Islamwissenschaft, Selbstzeugnisforschung, Geschichte, Turkologie), an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Russland-Asien-Studien, transosmanische Verflechtungsgeschichte) und an der Katholischen Péter Pázmány Universität Budapest (Armenische Studien, Geschichte) gearbeitet. 2010 hat sie gemeinsam mit Vahé Tachjian das Projekt www.houshamadyan.org gegründet.
Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die moderne Staats- und Nationsbildung sowie die Militär- und Gewaltgeschichte des Osmanischen Reiches mit einem regionalen Schwerpunkt auf den Ostprovinzen, die vergleichende Imperienforschung und osmanisch-türkische sowie armenische Selbstzeugnisse.
Sie ist Autorin u.a. von „Die Reichweite des Staates. Wehrpflicht und moderne Staatlichkeit im Osmanischen Reich 1869-1910“, Schöningh Verlag Paderborn 2016 und „Örmény élet az oszmán birodalomban“ (Armenisches Leben im Osmanischen Reich), L’Harmattan Budapest 2021.

